13. August 2014

[Rezension] Biss zur Mittagsstunde (Band 2)


Titel: Biss zur Mittagsstunde
Autor: Stephenie Meyer
Verlag: Carlsen
Genre: Fantasy
Seiten: 576

Einband: Paperback
Preis: 9,99€
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Für immer mit Edward zusammen zu sein - Bellas Traum scheint wahr geworden! Kurz nach ihrem 18. Geburtstag findet er jedoch ein jähes Ende, als ein kleiner, aber blutiger Zwischenfall ihr fast zum Verhängnis wird. Edward hat keine andere Wahl: Er muss sie verlassen. Für immer.

Bella zerbricht beinahe daran, einzig die Freundschaft zu Jacob gibt ihr die Kraft weiterzuleben. Da erfährt Bella, dass Edward in höchster Gefahr schwebt. Und sein Schicksal liegt in ihren Händen. Sie muss zu ihm, rechtzeitig, bis zur Mittagsstunde ...

Weiter geht`s mit Bella und Edward. Oder auch nicht. Denn Edward spielt im zweiten Teil der "Biss"-Reihe aktiv eigentlich keine Rolle. Wie es dazu gekommen ist, finde ich aber nicht besonders nett von Edward. Und ich glaube das ist auch der Grund, warum ich eher im Team Jacob spiele. Edward verletzt Bella zutiefst und ich könnte ihm das nicht verzeihen. Auch wenn die Verletzung aus Liebe war. Dafür lernt man aber endlich Jacob etwas besser kennen.




Es gibt diese eine Stelle in dem Buch, die mir immer wieder Tränen in die Augen treibt. Das sind die Kapitel nachdem Edward Bella verlassen hat. Es sind einfach leere Seiten mit den Monaten Oktober, November, Dezember und Januar als Titel.

Diese Seiten ohne Worte drücken aber so perfekt die Trauer von Bella aus und man fühlt diesen Schmerz irgendwie auch selber. Für mich ein sehr emotionaler Moment in dem Buch.




Eigentlich passiert in dem Buch nicht viel, aber trotzdem ist die Geschichte nicht langweilig. Stephenie Meyer baut neue Fantasywesen - die Werwölfe - ein und man erfährt mehr über die Vergangenheit und die gesellschaftliche Struktur der Vampire. Mir hat es gut gefallen, dass Stephenie Meyer nun mehr Details, und somit auch mehr Tiefe, in die Geschichte bringt.

Bella ist mir immer noch sehr sympathisch und mir gefällt es, dass sie Jacob immer wieder als "Bruder" bezeichnet. Eigentlich hat sie immer deutlich gemacht, dass sie nicht mehr für ihn empfindet und ich hatte auch nie das Gefühl, dass sich eine Dreiecksgeschichte entwickeln könnte. Ihre Gefühle waren sehr deutlich.

Ähnlich wie bei "Harry Potter" (ja, ich vergliche die "Biss"-Bücher mit der "Harry Potter"-Reihe) fand ich alle erwähnten Protagonisten sehr charismatisch und ich hatte sofort ein Bild vor Augen.
Noch dazu mag ich das Ambiente, dass Stephenie Meyer erschaffen hat. "Biss zur Mittagsstunde" ist eine Geschichte, in der ich komplett versinken konnte und das liebe ich an Büchern.

Mir hat der zweite Teil der "Biss"-Reihe sogar noch besser als Teil 1 gefallen. Die Geschichte ist deutlich emotionaler, komplexer und detailierter. Es ist ein Buch, bei dem man nicht merkt, dass man gerade fast 700 Seiten gelesen hat.

5 von 5

2. Biss zur Mittagsstunde
3. Biss zum Abendrot
3.5 Biss zum ersten Sonnenstrahl
4. Biss zum Ende der Nacht




Kommentare:

  1. Hey Svenja,

    das kann ich alles genau so unterschreiben! New Moon ist mein Libelingsband der Reihe.

    LG
    Anja

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  2. Hey Svenja,
    ja die leeren Seiten, wenn ich daran zurück denke... Ich lag heulend im Bett. Es war einfach perfekt an der Stelle. Schade finde ich es nur im Film, da kam es nicht so rüber.
    Grüße Fiona

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    1. Ich musste gerade mal überlegen. Im Film sitzt sie nur am Fenster, während die Jahreszeiten vorbeiziehen, oder?
      Dass ich das nicht mehr weiß, sagt ja schon alles ;)

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