3. Januar 2014

[Rezension] Bob, der Streuner



Titel: Bob, der Streuner
Autor: James Bowen
Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Biografie
Seiten: 256

Format: Paperback
Preis: 8,99€
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Als James Bowen den verwahrlosten Kater vor seiner Wohnungstür fand, hätte man kaum sagen können, wem von beiden es schlechter ging. James schlug sich als Straßenmusiker durch, er hatte eine harte Zeit ohne feste Bleibe hinter sich. Aber dem abgemagerten, jämmerlich maunzenden Kater konnte er einfach nicht widerstehen: Er nahm ihn auf, pflegte ihn gesund und ließ ihn wieder laufen. 

Doch Bob war anders als andere Katzen. Er liebte seinen neuen Freund mehr als die Freiheit und blieb. Heute sind sie eine stadtbekannte Attraktion, ihre Freundschaft geht Tausenden zu Herzen.


Das Buch liest sich so ein bisschen wie die Biografie eines ehemals drogenabhängigen Straßenmusikers. Das alleine wäre vielleicht ein wenig langweilig geworden und zum Glück gibt es da noch Bob. Bob taucht in dem Leben von James Bowen auf und die beiden schlagen sich durch das harte Leben in London. Dabei ist es faszinierend wie empfindsam Bob für James Bowens Emotionen ist. *wütend zu meiner Katze guck, die faul in ihrer Heizungshängematte liegt*

Der Titel ist vielleicht ein wenig unpassend. "Mein Leben mit Bob" wäre etwas aussagekräftiger und würde keine falschen Hoffnungen machen. Bob ist zwar die Hauptfigur, aber da Bob nicht jeden Tag etwas außergewöhnliches machen kann, geht es hauptsächlich um James Bowen. Er arbeitet sich vom Straßenmusiker zum Zeitschriftenverkäufer hoch und muss sich gegen Neider und Ungerechtigkeiten durchsetzen. Nebenbei versucht er clean zu werden und immer wieder gibt Bob ihm die Kraft, die James Bowen braucht.

Die Verbindung zwischen Bob und James Bowen ist vielleicht einzigartig und das wird mit dieser Geschichte auch gut transportiert. Gerade als Katzenbesitzer kann man James Bowens Liebe zu den Samtpfoten gut nachvollziehen.

Ich kann bei dem Buch wirklich nicht sagen, ob es auch für Menschen geeignet ist, die keine Katzen mögen. Aber vermutlich wird sich diese Personengruppe auch kein Buch kaufen, auf dem eine Katze ist ;)

Der Schreibstil ist aber wirklich sehr einfach und manchmal fast kindlich, aber dadurch kann man das Buch auch schnell durchlesen. Ich muss aber auch sagen, dass dieser Schreibstil dem Buch einen sehr authentischen Touch gibt.

Vielleicht ist der Titel ein wenig unpassend, da es mehr um James Bowen geht, aber die Geschichte ist wirklich so niedlich. Bob ist ein einzigartiges Tier und die beiden zusammen sind ein unschlagbares Team.

4 von 5

1. Bob, der Streuner
2. Bob und wie er die Welt sieht (03/2014)


Kommentare:

  1. Hallo Svenja,
    ich schleiche ja schon etwas länger um das Buch herum, alleine schon, weil ich Katzen mag. Wusste übrigens gar nicht, dass es eine Reihe ist. Dennoch bin ich nicht gänzlich von dem Buch überzeugt, weil ich dachte, dass es mehr um Bob geht, wobei das schon irgendwie logisch ist, das dem nicht immer so sein kann.
    Ich überlege mir das noch mal mit dem Buch :)

    Liebe Grüße, Katja :)

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  2. Hallo Svenja,

    ich wollte dich daran erinnern, dass ich noch eine Challengeseite und den Eröffnungspost für die Olympia Challenge brauche. Und du musst noch die Qual der Wahl über dich ergehen lassen und dich für ein Land entscheiden ;)

    Liebe Grüße,
    Lyrica

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  3. Huhu ☺
    Ich fand das Buch absolut toll. ♥ Ich steh ja total auf Katzen (und könnte schon wieder heulen, weil ich keine haben darf) und dadurch musste ich dieses Buch einfach lesen. Habe nachdem ich es durch hatte mal auf Youtube geguckt. Da gibt es zig Videos von den Beiden. Hast du die schon gesehen?
    Ich bin übrigens gerade total happy. Wusste gar nicht, dass es noch ein Buch von den Zweien geben wird. *tanz* Das wird auf jeden Fall gekauft. :)
    Hab einen schönen Abend.
    LG
    Kitty

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    1. Jaaa die Videos habe ich mir auch schon angesehen. Total süß ♥
      Wieso darfst du denn keine Katze haben? Allergie?

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    2. Mein Vermieter möchte das nicht. War schon ein Krampf, dass ich mit meinen Hasen und den Meeris hier überhaupt einziehen durfte. :( Außerdem bin ich auch je nach Schicht meist ziemlich lange gar nicht zu Hause und ich glaube, Katzen mögen das nicht sonderlich. :(

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