24. März 2015

[Rezension] Addicted to you - Bedingungslos (Band 3)


Titel: Addicted to you - Bedingungslos
Autor: M. Leighton
Verlag: Heyne
Genre: New Adult
Seiten: 369

Einband: Paperback
Preis: 8,99 €
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Ich danke dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!


Olivia Townsends reiche Cousine Marissa hat alles, was man sich nur wünschen kann – sie hat ihren Traumjob gefunden, der sie erfüllt, führt ein Leben voll Glanz und Glamour und ist überall beliebt. Zumindest bei allen, deren Freundschaft für Geld zu kaufen ist.

Doch eines Tages gerät Marissas heile Welt durch eine Verwechslung aus den Fugen und sie landet schließlich in den Armen des heißesten, aber auch gefährlichsten Mannes, der ihr je begegnet ist.

Er ist für Marissa ein Buch mit sieben Siegeln; gleichzeitig fühlt sie sich magisch von ihm angezogen und kann ihm einfach nicht widerstehen: Der leidenschaftliche Rausch macht sie blind, und sie kann nicht entkommen – vielleicht nicht einmal überleben ...

Während sich die ersten beiden Bände der „Addicted to you“-Reihe nur um Olivia und Cash drehten, geht es in dem dritten Teil nun um Olivias Cousine Marissa und Cashs Zwillingsbruder Nash. Beide tauchten in den ersten beiden Bänden ja schon auf und so waren sie nicht komplett fremde Figuren.

Ehrlich gesagt, konnte ich mit Marissa nie viel anfangen. Sie schien eine verwöhnte Zicke zu sein und ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich nochmal Sympathien für sie entwickeln könnte. Genau das war wahrscheinlich die volle Absicht von M. Leighton. Sie wollte ihre Leser bekehren und zeigen, wer wirklich hinter dieser Zicke steckt. Teilweise ist ihr das auch gelungen. Ich habe die verletzliche Seite von Marissa kennengelernt, aber ich wünschte, dass M. Leighton da noch mehr ins Detail gegangen ist. Es ist klar, dass ihre Art ein Schutzpanzer war, aber wovor wollte sie sich schützen? Teilweise wird man aufgeklärt, aber halt eher oberflächlich.

Nash fand ich hingegen deutlich einfacher zu verstehen. Seine Eifersucht auf seinen Zwillingsbruder ist total nachvollziehbar und auch die Einblicke in seine Vergangenheit, zeigen deutlich, warum er so ein harter Kerl ist. Beide zusammen sind ein absoluter positiver Albtraum. Es gibt ein ewiges hin und her, das nicht genervt hat, aber zum Haare raufen war. Man wünscht es beiden so sehr, dass sie erkennen, wie sehr sie sich brauchen, aber ein Happy End scheint unmöglich. Und dann gibt es aber wieder Momente, in denen man einfach nur dahinschmelzen möchte, weil es einfach so passt.

Das Ende war jetzt keine große Überraschung, aber ich glaube das wird in dieser Art von Büchern auch nicht erwartet. Was ich allerdings nicht verstehe ist, dass M. Leighton gerade an einem viertel Teil (ich vermute es geht um sexy Gavin) arbeiten soll. Für mich war das Ende, in dem Olivia, Nash, Marissa und Cash so einen perfekten Abschluss bekommen so endgültig und vollkommen ausreichend. Ich glaube, für mich endet die Reihe hier...

In dem dritten (und nicht letzten Teil!) der „Addicted to you“-Reihe bleibt M. Leighton ihrem Stil treu. Romantik trifft auf ein wenig Drama und Spannung. Aus Protagonisten, mit denen ich in den ersten Bänden nichts anfangen konnten, werden sympathische Menschen, mit denen man mitfiebert. „Bedingungslos“ ist auch wieder ein Buch für zwischendurch.

4 von 5

 1. Atemlos
2. Schwerelos
3. Bedingungslos
4. Always with you (engl.)


19. März 2015

[Rezension] Anzug an, Bro!


Titel: Anzug an, Bro!
Autor: Neil Patrick Harris
Verlag: Heyne
Genre: Biografie
Seiten: 416

Einband: Paperback
Preis: 12,99 €
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Ich danke dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die AutoBROgraphie: Neil Patrick Harris legt sein Leben in DEINE Hände. Entscheide am Ende eines jeden Kapitels, wie es weitergehen soll. Wähle weise und lebe ein legendäres Leben als Star: mehr Geld als du zählen kannst, heiße Flirts und Urlaub mit Elton John. Wähle falsch, und es erwarten dich Elend, Herzschmerz und ein grausamer Tod durch Piranhas. All das plus Zaubertricks, Cocktail-Rezepte und peinliche Kinderfotos.

Die ganz besondere Autobiographie vom Star aus How I Met Your Mother!

Würde ich Neil Patrick Harris auf der Straße begegnen, würde ich vermutlich schreien: „Guck mal! Da ist Barney Stinson!“. Seit Jahren spielt er diese Rolle und man wird ihn wohl auch noch sehr lange mit ihr in Verbindung bringen. Ich hatte das Gefühl, dass er mit dieser Biografie zeigen wollte, dass er viel mehr ist.

Der Schreibstil und Aufbau des Buches ist etwas gewöhnungsbedürftig, da immer wieder betont wird, dass du Neil Patrick Harris bist. Ich fand das allerdings sehr unterhaltsam. Am Ende eines jeden Kapitels hast du dann Auswahlmöglichkeiten, wie „deine“ Geschichte weitergehen soll. So kannst du dich kreuz und quer durch das Buch lesen. Wenn man allerdings so langweilig ist wie ich, liest man die Biografie Kapitel für Kapitel um ja nicht interessantes zu verpassen.

Neil Patrick Harris vertritt die Meinung, dass jede Rolle ein Teil von dem Schauspieler wird. Und der Erzählstil erinnert total, zu 100%, Barney Stinsons Stil. Nicht nur einmal musste ich auflachen, weil Neil Patrick Harris seine Leser ein klein bisschen hinters Licht geführt hat und erst im nächsten Absatz aufklärt, dass das alles gelogen war, aber es wäre doch schön gewesen.

Wenn wir gerade bei Barney Stinson sind: Obwohl er mehrere Jahre lang in der erfolgreichen Serie „How I Met You Mother“ spielte, erfährt man über diese Zeit nur sehr wenig. Auch wenn ich ein Fan der Serie bin, fand ich das jedoch nicht störend.

Neben den witzigen Absätzen, werden auch ernsthafte Themen wie zum Beispiel die Homosexualität von Harris besprochen. Es war Interessant zu lesen, wie es zu dem Outing kam und mit welchen Vorurteilen er zu kämpfen hatte. Es bleibt aber jederzeit die humorvolle Note und so bekommen manche Schwierigkeiten in seinem Leben einen fast lächerlichen Beigeschmack.

Mit dieser Biografie zeigt Neil Patrick Harris, dass mehr als ein Barney Stinson in ihm steckt. Man bekommt sehr viele private Einblicke und merkt aber auch, dass Barney und er einiges gemeinsam haben, aber Barney ist halt doch nur eine Rolle.

Dieses Buch ist nicht nur was für Fans der Serie "How I Met Your Mother". Neil Patrick Harris ist eine beeindruckende Persönlichkeit, die sich vom Hollywood-Zirkus distanziert und eigentlich nur das macht, was ihm gerade Spaß macht.

4 von 5

17. März 2015

[Rezension] Schimmert die Nacht (Band 4)


Titel: Schimmert die Nacht
Autor: Maggie Stiefvater
Verlag: Script5
Genre: Jugendfantasy
Seiten: 400

Einband: Hardcover
Preis: 18,95€
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Ich danke dem Script5 Verlag für das Rezensionsexemplar!
Nach einer längeren Zeit der Trennung hat Isabel den Schmerz über die gescheiterte Liebe zu dem unberechenbaren Ex-Rockstar Cole endlich überwunden und konzentriert sich auf ihr neues Leben in L.A. An Cole denkt sie selten.

Als er plötzlich vor ihr steht, beginnt ein nerven- und gefühlsaufreibendes Spiel aus unwiderstehlicher Anziehung und abgrundtiefer Abneigung. Cole ist hinreißend und verführerisch wie immer, und Isabel kann seinem Charme nur schwer standhalten. Doch zugleich fürchtet sie, dass seine dunkle Vergangenheit wieder Macht über ihn erlangt. Deshalb hat sie sich geschworen, sich nicht noch einmal in ihn zu verlieben, und kämpft verzweifelt gegen ihre Gefühle an.

Cole hingegen tut alles, um Isabel von der Aufrichtigkeit seiner Liebe zu überzeugen. Aber eine Frage bleibt: Weshalb ist er wirklich zurückgekommen?

Da hält man ehrfürchtig den vierten Teil der „Wölfe von Mercy Falls“-Reihe in den Händen und traut sich gar nicht anzufangen, weil man Angst hat, dass die Spin-Off-Geschichte nichts mehr mit den geliebten ersten drei Teilen zu tun haben wird. Schon äußerlich merkt man zwar, dass das Buch zu der Reihe gehört, aber die kräftige Farbe unterscheidet sich schon ein wenig von den Pastelltönen der anderen Bände.

Isabell und Cole kennt man ja aber zum Glück schon und da ich die beiden immer sehr Interessant zusammen fand, war ich recht gespannt darauf, was Maggie Stiefvater für die beiden geplant hat.

Ich fand immer, dass Isabell ein eher schwieriger Charakter ist. Sie scheint so unnahbar und kühl zu sein. In der Hinsicht hat auch der vierte Teil nichts geändert. Sie versucht immer alle Menschen von sich wegzustoßen und ist dabei nicht sehr sensibel oder rücksichtsvoll.

Die einzige Person, die sie halbwegs besänftigen konnte, war Cole. Und auch wenn Cole sich oft sehr dämlich benimmt, mag ich ihn. Er ist gelassen, cool und ehrlich.

Da abwechselnd aus der Sicht von Isabell und von Cole geschrieben wird, kann man die Gefühlswelten der beiden schnell durchschauen. Mir hilft das immer sehr dabei, die Protagonisten und ihre Entscheidungen zu verstehen.

„Schimmert die Nacht“ ist schon sehr viel Drama, sehr viel Liebe und auch ein wenig Freundschaft. Leider spielt die Wolfsgeschichte keine große Rolle mehr. Ab und zu kommt das Thema auf den Tisch, aber das Hauptaugenmerk liegt auf der zerbrechlichen Beziehung zwischen Isabell und Cole.

"Schimmer die Nacht" hat wenig mit den ersten drei Bänden der "Wölfe von Mercy Falls"-Reihe zu tun (deswegen auch Spin Off). Das Buch ist aber trotzdem eine zuckersüße Geschichte, ganz im Stil von Maggie Stiefvater. Fans der Reihe müssen dieses Buch lesen!

4 von 5

 1. Nach dem Sommer
2. Ruht das Licht
3. In deinen Augen
4. Schimmert die Nacht

12. März 2015

[Rezension] Malala - Meine Geschichte


Titel: Malala - Meine Geschichte
Autor: Malala Yousafzai (mit Patricia McCormick)
Verlag: JUMBO
Genre: Biografie
Seiten: 272

Format: Hardcover/Audio-CD
Preis: 12,99€/14,99€
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Ich danke Blogg dein Buch und dem JUMBO Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die damals fünfzehnjährige Malala wollte einfach nur zur Schule gehen - doch für die Taliban haben Mädchen kein Recht auf Bildung.

Am 9. Oktober 2012 schossen ihr Terroristen in den Kopf, als sie auf dem Weg von der Schule nach Hause war. Malala hat den Anschlag schwer verletzt überlebt, doch aufgegeben hat sie nicht. Sie setzt ihren Kampf für Bildung unermüdlich fort und ist damit zum Vorbild vieler Jugendlicher auf der ganzen Welt geworden.

Von Malala habe ich schon einiges gehört. So grob wusste ich, dass sie einen Friedensnobelpreis bekommen hat und das sie sich für die Schulbildung von Mädchen in Pakistan einsetzt. Auf jeden Fall weiß man aber auch, dass die Taliban ihr ins Gesicht geschossen haben. Dieses Buch gibt viel tiefere Einblicke in das Leben dieses mutigen Mädchens.

Die Geschichte beginnt sehr harmlos. Von Taliban ist noch nicht die Rede und Malala erzählt über den normalen Alltag in Pakistan. Mich störten dabei sehr die vielen Wiederholungen von eher unwichtigen Informationen.

Und dann beginnt eine Veränderung in Pakistan und Malala erklärt alles sehr sachlich und verständlich. Beginnt alles noch sehr harmlos, greifen die Taliban mit der Zeit zu immer brutaleren Machenschaften und Malala beschreibt diese ziemlich detailreich. Mich hat das sehr berührt und schockiert. Es ist kaum vorstellbar, was die Menschen dort ertragen mussten.

Ein bisschen schade fand ich, dass ihr Leben nach dem Anschlag fast langweilig abgehandelt wurde. Wenn es nichts zu berichten gibt, hätte man diesen Part auch gut weglassen, oder kürzen können.

Da ich das Hörbuch bewerte, möchte ich noch ein paar Worte über die Vorleserin verlieren. Leonie Landa hat die perfekte Stimme für diese Biografie. Malala ist nicht alt und ihre Geschichte beginnt schon in sehr jungen Jahren (6 Jahre). Leonie Landa hat eine angenehme, schöne Mädchenstimme, die einfach passt. Es ist, als würde Malala persönlich ihre Geschichte erzählen.

Ich habe erst, nachdem ich das Buch beendet habe, gelesen, dass "Malala - Meine Geschichte" wirklich für Kinder gedacht ist. Es ist schwierig, die Geschichte zu bewerten. Auf der einen Seite ist der Erzählstil sehr einfach und es gibt viele Wiederholungen. Auf der anderen Seite geht das Hörbuch 5,5 Stunden und es sind auch einige Szenen, die ich schon fast zu brutal für Kinder finde. Natürlich ist das die Realität, aber ob Kinder das verstehen?

Malala ist eine beeindruckendes Mädchen, dass in ihren jungen Jahren schon so unfassbares erlebt hat. Für ihre Geschichte gibt es 5 Punkte. Leider ist der Erzählstil etwas langweilig und es gibt viele Wiederholungen.

3 von 5

1. März 2015

Monatsrückblick Februar 2015

Der Februar ist also auch wieder vorbei und Lesetechnisch war der Monat so richtig gut. Kein Buch war so schlecht, dass ich unter 3 Punkte gehen musste.

Ich hätte gerne noch mehr gelesen, aber bei mir geht es drunter und drüber. Mit 13 Büchern bin ich aber total zufrieden.


Highlight: Vor uns das Leben
Überraschung: Wie Tyler Wilkie mein Leben auf den Kopf stellt und was ich dagegen tun werde
Flop: ---
Enttäuschung: ---


♥♥♥♥♥
Eleanor & Park
Scotland Street
Vor uns das Leben
Pu der Bär
Black Dagger 24 - Königsblut

♥♥♥♥
Die dunkle Prophezeiung des Pan

Uli Hoeneß. Nachspiel.
Die Auslese
Schimmert die Nacht
Yotsuba&!
Wie Tyler Wilkie mein Leben auf den Kopf stellt und was ich dagegen tun werde

♥♥♥

Zwischen Schnee und Ebenholz
Malala - Meine Geschichte


In Zahlen:
  • Gelesen: 13
  • In Seiten: 4.635
  • Gelesene Seiten am Tag: 165,54
  • Ø-Bewertung: 4,2 ✿
  • Aktueller SuB: 78 (Vormonat: 83 - Jahresanfang: 77)


28. Februar 2015

[Rezension] Zwischen Schnee und Ebenholz



Titel: Zwischen Schnee und Ebenholz
Autor: Ann-Kathrin Wolf
Verlag: Impress
Genre: Jugendfantasy
Seiten: 280

Format: ebook
Preis: 3,99 €



Mit dem Auftauchen des ungewöhnlich jungen und viel zu attraktiven Referendars William Grimm an ihrer Schule scheint das Leben der 17-jährigen Alexandra White auf einen Schlag ein anderes zu werden.

Nicht genug, dass ihre Großmutter als Märchenerzählerin arbeitet und Alexandra dank ihrer blassen Haut »Schneewittchen« genannt wird, auf einmal verfolgen sie die Erzählungen bis in den Unterrichtsstoff hinein – und darüber hinaus. Denn wer sind die Zwillinge Lukas und Gabrielle, die auch neu an ihrer Schule sind? Und warum riecht es plötzlich überall nach Wolf?

Ehe sich Alexandra versieht, befindet sie sich in ihrem eigenen Märchen, nur ist das Happy End noch lange nicht in Sicht…

Geschichten, die einen Märchenbezug haben, finde ich immer toll und haben mich bisher auch noch nicht enttäuscht. Meine Erwartungen an "Zwischen Schnee und Ebenholz" waren demnach schon ein wenig hoch. 

"Zwischen Schnee und Ebenholz" fängt eigentlich wie das typische Jugendbuch an. Alexandra geht artig zur Schule und wird dort von ihren Mitschülern gehänselt. Ihre beste Freundin Lilly ist aber immer an ihrer Seite... Und dann tauchen Lukas, William und Gabrielle auf. Ab dann wurde mir die Geschichte manchmal zu verwirrend, weil man einfach nicht hinter die Geheimnisse der drei gekommen ist. 

Die Verbindungen zu "Schneewittchen" fand ich aber wieder super. Da hat sich Ann-Kathrin Wolf sehr neue Dinge einfallen lassen und es hat mir gefallen, dass sie nicht einfach nur ein paar Märchenfiguren ins Jetzt geschrieben hat. 

Leider war mir das große Finale einfach zu groß und übertrieben. Ich hatte das Gefühl, dass die Hälfte des Buches aus dem großen Endkampf bestand und das bedeutet jede Menge Drama, Drama, Drama. Und irgendwann war dann der Punkt erreicht, wo ich echt genervt war, weil vieles, was das Ende noch weiter hinauszögerte, einfach unnötig war. Weniger wäre in dem Fall mehr gewesen.

Von mir aus hätte die Geschichte auch ein bisschen romantischer sein können. Das ist aber Geschmackssache. Ich fand es nur komisch, dass ich irgendwann die kleine Lovestory zwischen Lilly und ihrem Angebeteten interessanter fand, als die zwischen Alexandra und ihren Kerl. 

Die Verbindungen zu dem bekannten Märchen "Schneewittchen" fand ich total klasse und kreativ. Die Geschichte brauchte allerdings einen langen Anlauf, bis sie interessant wurde und dann war es mir zu viel "Endkampf". Daher nur: 

3 von 5

26. Februar 2015

[Rezension] Die dunkle Prophezeiung des Pan



Titel: Die dunkle Prophezeiung des Pan
Autor: Sandra Regnier
Verlag: Carlsen
Genre: Jugendfantasy
Seiten: 416

Einband: Paperback
Preis: 8,99 €
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Es ist wirklich nicht leicht, die Auserwählte der Elfenwelt zu sein, wie Felicity Morgan täglich feststellen muss. Statt der erwarteten Lobeshymnen steht sie jetzt plötzlich unter Mordverdacht und der Elfenkönig ist persönlich hinter ihr her.

Da hilft es auch nicht wirklich, Leander FitzMor, den bestaussehendsten Typen Londons, an seiner Seite zu haben, vor allem nicht, wenn man sich seiner Absichten nie ganz sicher sein kann. Wie gut, dass Felicity ihr Herz ohnehin schon an den attraktiven Filmstar Richard Cosgrove verloren hat. Nur leider kann er ihr nicht weiterhelfen, als sie plötzlich im Versailles des achtzehnten Jahrhunderts erwacht…

Der zweite Teil der Trilogie knüpft nahtlos an Teil eins an. Es empfiehlt sich also wirklich, den zweiten Teil relativ zeitnah nachdem ersten Band, zu lesen. Auch wenn mir das Cover immer noch nicht sonderlich gut gefällt, finde ich es doch schön, dass die Bücher einheitlich gestaltet sind.

Felicity muss über sich hinaus wachsen und dabei hat sie wenig Unterstützung. Die Entwicklung von Außenseiter zur Heldin ist wirklich enorm, aber nicht zu übertrieben. Alles passiert Stück für Stück und Felicity büßt keine Sympathiepunkte ein.

Leider gibt es in dem zweiten Teil wenig von Leander zu lesen. Für den Verlauf der Geschichte ist das aber genau richtig, wenn auch sehr schade. Dafür gibt es noch jede Menge anderer Kerle an Felicitys Seite. Vor allem Richard ist ein kleiner Favourit von mir. Nur leider, und das sorgt für einen kleinen Minuspunkt, hat Sandra Regnier für Richard ein klischeehaftes und - entschuldigung aber - dämliches Ende geschrieben. Es kam mir vor, als wenn sie ihn nicht mehr in die Geschichte einbringen konnte und er einfach weg musste. Innerhalb weniger Seiten hat sie das dann auch geschafft und die Art und Weise hat mich ein wenig sauer gemacht, weil es einfach unpassend war.

"Die dunkle Prophezeiung des Pan" ist mehr Abenteuer und weniger Lovestory, als im ersten Teil. Ich liebe ja romantische Geschichten und muss gestehen, dass mich das in diesem Buch gar nicht gestört hat. Erst nach dem Beenden ist mir aufgefallen, dass es weniger von den niedlichen Felicity-Leander-Augenblicken gab.

Ansonsten hüpft Felicity wieder durch Zeit und Raum und erlebt dabei interessante, spannende und unterhaltsame Dinge. Langweilig wurde mir beim Lesen nicht. Ich habe das Gefühl, dass da noch so viel kommen muss und deswegen freue ich mich auch schon darauf, mit dem dritten Teil zu beginnen.

Auch der zweite Teil der Pan-Trilogie ist richtig gut. Felicity bleibt sympathisch und ihre Erlebnisse und Sprüche haben mich sehr unterhalten. Ein bisschen schade fand ich, dass alle männlichen Wesen so negative Eigenschaften bekommen haben. Das war unnötig und passte auch nicht richtig zu dem Rest.

4 von 5
2. Die dunkle Prophezeiung des Pan
3. Die verborgenen Insignien des Pan


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