1. März 2015

Monatsrückblick Februar 2015

Der Februar ist also auch wieder vorbei und Lesetechnisch war der Monat so richtig gut. Kein Buch war so schlecht, dass ich unter 3 Punkte gehen musste.

Ich hätte gerne noch mehr gelesen, aber bei mir geht es drunter und drüber. Mit 13 Büchern bin ich aber total zufrieden.


Highlight: Vor uns das Leben
Überraschung: Wie Tyler Wilkie mein Leben auf den Kopf stellt und was ich dagegen tun werde
Flop: ---
Enttäuschung: ---


♥♥♥♥♥
Eleanor & Park
Scotland Street
Vor uns das Leben
Pu der Bär
Black Dagger 24 - Königsblut

♥♥♥♥
Die dunkle Prophezeiung des Pan

Uli Hoeneß. Nachspiel.
Die Auslese
Schimmert die Nacht
Yotsuba&!
Wie Tyler Wilkie mein Leben auf den Kopf stellt und was ich dagegen tun werde

♥♥♥

Zwischen Schnee und Ebenholz
Malala - Meine Geschichte


In Zahlen:
  • Gelesen: 13
  • In Seiten: 4.635
  • Gelesene Seiten am Tag: 165,54
  • Ø-Bewertung: 4,2 ✿
  • Aktueller SuB: 78 (Vormonat: 83 - Jahresanfang: 77)


28. Februar 2015

[Rezension] Zwischen Schnee und Ebenholz



Titel: Zwischen Schnee und Ebenholz
Autor: Ann-Kathrin Wolf
Verlag: Impress
Genre: Jugendfantasy
Seiten: 280

Format: ebook
Preis: 3,99 €



Mit dem Auftauchen des ungewöhnlich jungen und viel zu attraktiven Referendars William Grimm an ihrer Schule scheint das Leben der 17-jährigen Alexandra White auf einen Schlag ein anderes zu werden.

Nicht genug, dass ihre Großmutter als Märchenerzählerin arbeitet und Alexandra dank ihrer blassen Haut »Schneewittchen« genannt wird, auf einmal verfolgen sie die Erzählungen bis in den Unterrichtsstoff hinein – und darüber hinaus. Denn wer sind die Zwillinge Lukas und Gabrielle, die auch neu an ihrer Schule sind? Und warum riecht es plötzlich überall nach Wolf?

Ehe sich Alexandra versieht, befindet sie sich in ihrem eigenen Märchen, nur ist das Happy End noch lange nicht in Sicht…

Geschichten, die einen Märchenbezug haben, finde ich immer toll und haben mich bisher auch noch nicht enttäuscht. Meine Erwartungen an "Zwischen Schnee und Ebenholz" waren demnach schon ein wenig hoch. 

"Zwischen Schnee und Ebenholz" fängt eigentlich wie das typische Jugendbuch an. Alexandra geht artig zur Schule und wird dort von ihren Mitschülern gehänselt. Ihre beste Freundin Lilly ist aber immer an ihrer Seite... Und dann tauchen Lukas, William und Gabrielle auf. Ab dann wurde mir die Geschichte manchmal zu verwirrend, weil man einfach nicht hinter die Geheimnisse der drei gekommen ist. 

Die Verbindungen zu "Schneewittchen" fand ich aber wieder super. Da hat sich Ann-Kathrin Wolf sehr neue Dinge einfallen lassen und es hat mir gefallen, dass sie nicht einfach nur ein paar Märchenfiguren ins Jetzt geschrieben hat. 

Leider war mir das große Finale einfach zu groß und übertrieben. Ich hatte das Gefühl, dass die Hälfte des Buches aus dem großen Endkampf bestand und das bedeutet jede Menge Drama, Drama, Drama. Und irgendwann war dann der Punkt erreicht, wo ich echt genervt war, weil vieles, was das Ende noch weiter hinauszögerte, einfach unnötig war. Weniger wäre in dem Fall mehr gewesen.

Von mir aus hätte die Geschichte auch ein bisschen romantischer sein können. Das ist aber Geschmackssache. Ich fand es nur komisch, dass ich irgendwann die kleine Lovestory zwischen Lilly und ihrem Angebeteten interessanter fand, als die zwischen Alexandra und ihren Kerl. 

Die Verbindungen zu dem bekannten Märchen "Schneewittchen" fand ich total klasse und kreativ. Die Geschichte brauchte allerdings einen langen Anlauf, bis sie interessant wurde und dann war es mir zu viel "Endkampf". Daher nur: 

3 von 5

26. Februar 2015

[Rezension] Die dunkle Prophezeiung des Pan



Titel: Die dunkle Prophezeiung des Pan
Autor: Sandra Regnier
Verlag: Carlsen
Genre: Jugendfantasy
Seiten: 416

Einband: Paperback
Preis: 8,99 €
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Es ist wirklich nicht leicht, die Auserwählte der Elfenwelt zu sein, wie Felicity Morgan täglich feststellen muss. Statt der erwarteten Lobeshymnen steht sie jetzt plötzlich unter Mordverdacht und der Elfenkönig ist persönlich hinter ihr her.

Da hilft es auch nicht wirklich, Leander FitzMor, den bestaussehendsten Typen Londons, an seiner Seite zu haben, vor allem nicht, wenn man sich seiner Absichten nie ganz sicher sein kann. Wie gut, dass Felicity ihr Herz ohnehin schon an den attraktiven Filmstar Richard Cosgrove verloren hat. Nur leider kann er ihr nicht weiterhelfen, als sie plötzlich im Versailles des achtzehnten Jahrhunderts erwacht…

Der zweite Teil der Trilogie knüpft nahtlos an Teil eins an. Es empfiehlt sich also wirklich, den zweiten Teil relativ zeitnah nachdem ersten Band, zu lesen. Auch wenn mir das Cover immer noch nicht sonderlich gut gefällt, finde ich es doch schön, dass die Bücher einheitlich gestaltet sind.

Felicity muss über sich hinaus wachsen und dabei hat sie wenig Unterstützung. Die Entwicklung von Außenseiter zur Heldin ist wirklich enorm, aber nicht zu übertrieben. Alles passiert Stück für Stück und Felicity büßt keine Sympathiepunkte ein.

Leider gibt es in dem zweiten Teil wenig von Leander zu lesen. Für den Verlauf der Geschichte ist das aber genau richtig, wenn auch sehr schade. Dafür gibt es noch jede Menge anderer Kerle an Felicitys Seite. Vor allem Richard ist ein kleiner Favourit von mir. Nur leider, und das sorgt für einen kleinen Minuspunkt, hat Sandra Regnier für Richard ein klischeehaftes und - entschuldigung aber - dämliches Ende geschrieben. Es kam mir vor, als wenn sie ihn nicht mehr in die Geschichte einbringen konnte und er einfach weg musste. Innerhalb weniger Seiten hat sie das dann auch geschafft und die Art und Weise hat mich ein wenig sauer gemacht, weil es einfach unpassend war.

"Die dunkle Prophezeiung des Pan" ist mehr Abenteuer und weniger Lovestory, als im ersten Teil. Ich liebe ja romantische Geschichten und muss gestehen, dass mich das in diesem Buch gar nicht gestört hat. Erst nach dem Beenden ist mir aufgefallen, dass es weniger von den niedlichen Felicity-Leander-Augenblicken gab.

Ansonsten hüpft Felicity wieder durch Zeit und Raum und erlebt dabei interessante, spannende und unterhaltsame Dinge. Langweilig wurde mir beim Lesen nicht. Ich habe das Gefühl, dass da noch so viel kommen muss und deswegen freue ich mich auch schon darauf, mit dem dritten Teil zu beginnen.

Auch der zweite Teil der Pan-Trilogie ist richtig gut. Felicity bleibt sympathisch und ihre Erlebnisse und Sprüche haben mich sehr unterhalten. Ein bisschen schade fand ich, dass alle männlichen Wesen so negative Eigenschaften bekommen haben. Das war unnötig und passte auch nicht richtig zu dem Rest.

4 von 5
2. Die dunkle Prophezeiung des Pan
3. Die verborgenen Insignien des Pan


23. Februar 2015

[Rezension] Eleanor & Park


Titel: Eleanor & Park
Autor: Rainbow Rowell
Verlag: Carl Hanser
Genre: Young Adult
Seiten: 368

Einband: Hardcover
Preis: 16,90 €
Bestellen? *klick hier*

Ich danke dem Carl Hanser Verlag und vorablesen.de für das Rezensionsexemplar!

Sie sind beide Außenseiter, aber grundverschieden: Die pummelige Eleanor und der gut aussehende, aber zurückhaltende Park. 

Als er ihr im Schulbus den Platz neben sich frei macht, halten sie wenig voneinander. Park liest demonstrativ und Eleanor ist froh, ignoriert zu werden. In der Schule ist sie das Opfer übler Mobbing-Attacken und zu Hause hat sie mit vier Geschwistern und einem tyrannischen Stiefvater nur Ärger. 

Doch als sie beginnt, Parks Comics mitzulesen, entwickelt sich ein Dialog zwischen den beiden. Zögerlich tauschen sie Kassetten, Meinungen und Vorlieben aus. Dass sie sich ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann.

Ich hätte nicht erwartet, dass die Geschichte 1986 beginnt, sondern das sie etwas "moderner" ist. Dank den vielen Anspielungen auf die 80er (z.B. Walkman) konnte ich mich aber sehr schnell in die Zeit einleben.

Sehr gut gefällt mir der Wechsel zwischen Eleanor und Park. Ich mag es grundsätzlich sehr gerne, wenn man bei einer Liebesgeschichte die männliche und weibliche Seite kennen lernt. Von Park hatte ich direkt ein Bild vor Augen. Er versucht ungesehen durch den Schulalltag zu kommen und ärgert sich darüber, dass Eleanor nun sein Ansehen runterzieht. Dabei sind das aber nie abwertende Gedanken, sondern irgendwie merkt man schon, dass da ein wenig Sympathie dabei ist. Eleanors Charakter fand ich ein wenig schwieriger. Auf der einen Seite will sie nicht auffallen, aber dann zieht sie sich doch so an, dass sie nicht zu übersehen ist. Allerdings bekommt man nach einigen Kapiteln einen Draht zu ihr. Eleanor und Park zusammen sind aber hinreißend.

Ich war über den gefühlvollen und emotionalen Verlauf sehr überrascht. Plötzlich fing ich beim Lesen an zu weinen und ich konnte nicht mehr aufhören. Es gab einfach Abschnitte, die mich sehr bewegt haben und Rainbow Rowell übertreibt nicht. Es sind Kleinigkeiten, die mich zutiefst bewegt haben und ich weiß immer noch nicht, wie er das gemacht hat.

Mit dem Ende bin ich irgendwie noch am hadern. Es war mal etwas anders, als man es schon 1000mal gelesen hat, aber irgendwie hätte ich es dann doch lieber 08/15 gehabt. Dieses Ende sorgt dann aber auch wieder dafür, dass man noch ein paar Minuten/Stunden/Tage über das Buch nachdenkt.

"Eleanor & Park" ist eine wahnsinnig tolle, schöne, berührende und überraschende Geschichte! Ich wüsste nicht, wem ich von dem Buch abraten sollte. Es ist ein absolutes Must Read!

5 von 5

18. Februar 2015

[Rezension] Die Erfindung der Flügel


Titel: Die Erfindung der Flügel
Autor: Sue Monk Kidd
Verlag: btb
Genre: Historisch
Seiten: 496

Einband: Hardcover
Preis: 19,99 €
Bestellen? *klick hier*

Ich danke dem btb Verlag für das Rezensionsexemplar!


Die elfjährige Sarah, wohlbehütete Tochter reicher Gutsbesitzer, erhält in Charleston ein ungewöhnliches Geburtstagsgeschenk – die zehnjährige Hetty »Handful«, die ihr als Dienstmädchen zur Seite stehen soll.

Dass Sarah dem schwarzen Mädchen allerdings das Lesen beibringt, hatten ihre Eltern nicht erwartet. Und dass sowohl Sarah als auch Hetty sich befreien wollen aus den Zwängen ihrer Zeit, natürlich auch nicht. Doch Sarah ahnt: Auf sie wartet eine besondere Aufgabe im Leben. Obwohl sie eine Frau ist. Handful ihrerseits sehnt sich nach einem Stück Freiheit. Denn sie weiß aus den märchenhaften Geschichten ihrer Mutter: Einst haben alle Menschen Flügel gehabt …

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Die beiden Protagonistinnen Sarah und Handful erzählen, in sich abwechselnden Kapiteln, ihre Lebensgeschichte. Dadurch wird es nie langweilig und sowohl der Kontrast als auch die Gemeinsamkeiten der Lebensbedingungen der beiden Frauen sind deutlich spürbar. 

Obwohl beide aus einer weit entfernten Zeit stammen (1803-1838) kann man sich gut in sie hineinversetzen. Die Handlung nimmt immer wieder unerwartete Wendung und man erlebt die Entwicklungen der beiden Protagonistinnen von jungen Mädchen zu außergewöhnlichen Frauen, die um ihre eigene Freiheit und die Freiheit anderer Kämpfen (sinnbildlich dafür steht auch der Titel). 
Mit der Handlung um Sarah und Handful verknüpft die Autorin die Schicksale weiterer Sklaven, Sarahs Schwester Angelina und Personen aus der Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei.

Das Buch hat mich sehr bewegt und beeindruckt. Eine Zeit in der Sklaverie ganz selbstverständlich zum Alltag gehörte und Frauen keinerlei Rechte hatten, weder einen Beruf erlernen, noch öffentlich ihre Meinung äußern durften ist für mich kaum vorstellbar. Umso mehr wuchsen mir die beiden rebellischen und intelligenten Mädchen Sarah und Handful ans Herz.

Ich war begeistert, als ich erfuhr, dass Sarah Grimké und ihr Schwester Angelina reale historische Persönlichkeiten sind an deren tatsächlichen Lebensereignisse die Handlung geknüpft ist! Sehr traurig stimmte es mich dagegen zu lesen, das die reale Hetty „Handful“ schon als junges Mädchen verstarb. Es ist ein schöner Gedanke, dass sie im Buch weiterlebt und sich zu einer sympathischen und starken Frau entwickeln konnte.

Eine packende und emotionale Geschichte mit historischem Hintergrund, die in einer wunderschönen lebendigen Sprache geschrieben ist.

5 von 5

16. Februar 2015

[Rezension] Die Buchspringer


Titel: Die Buchspringer
Autor: Mechthild Gläser
Verlag: Loewe
Genre: Jugendfantasy
Seiten: 384

Einband: Hardcover
Preis: 17,95€
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Ich danke dem Loewe Verlag für das Rezensionsexemplar!
Während des Sommerurlaubs auf einer vergessenen Shetlandinsel erfährt Amy, dass sie als Mitglied der Familie Lennox of Stormsay über die Fähigkeit verfügt, in Bücher zu reisen und dort Einfluss auf die Geschichten zu nehmen. 

Schnell findet Amy Freunde in der Buchwelt: Schir Khan, der Tiger aus dem Dschungelbuch, hat stets wertvolle Ratschläge für sie, während Goethes Werther zwar seinen Liebeskummer in tintenhaltigen Cocktails ertränkt, Amy aber auch ein treuer Freund ist, seit sie ihn vor den Annäherungsversuchen der Hexen aus Macbeth gerettet hat. Lediglich die Idee, Oliver Twist Kaugummi zu schenken, war nicht die beste … 

Doch bald merkt Amy, dass die Buchwelt nicht so friedlich ist, wie sie zunächst scheint.

Auf dieses Buch habe ich mich schon letztes Jahr total gefreut. Das Cover ist wunderschön und der Inhalt klang mehr als vielversprechend.

Den Anfang fand ich etwas verwirrend, weil man direkt ins kalte Wasser geschmissen wird. Ohne das man sich ein näheres Bild von den Protagonisten machen konnte. Ich hatte also nicht von Anfang an das Gefühl, dass Amy und ich beste Freundinnen werden könnten. Dennoch hat mich ihre liebe und verletzliche, sensible Art schnell überzeugt. Im Verlauf der Geschichte macht Amy eine richtige Verwandlung durch und ich liebe solche Bücher, in denen das graue, verletzte Mäuschen langsam an Selbstbewusstsein gewinnt.

Gott sei Dank hat Mechthild Gläser in "Die Buchspringer" größtenteils auf sehr bekannte Bücher, die meistens Klassiker sind, gesetzt. Es wäre schade gewesen, wenn man mit den ganzen Figuren und Settings, die Amy kennenlernt, bzw. in die Amy reinspringt gar nichts anfangen kann. Allerdings muss ich gestehen, dass mir 1-2 Geschichten trotzdem nichts gesagt haben. Fand ich aber nicht schlimm. Wenn ich jetzt etwas kritisieren müsste, dann das ich es auch ganz schön gefunden hätte, wenn ein aktuelleres Buch auch mal thematisiert worden wäre, z.B. Harry Potter.

Dieses Buch punktet vor allem mit der einzigartigen Geschichte. Ich mag es, dass Mechthild Gläser viele eigene Ideen in die Geschichte einfließen lässt. So kommt man einfach nicht auf die Idee "Die Buchspringer" mit anderen Büchern zu vergleichen. Die Mischung aus Fantasy, Young Adult und Abenteuer finde ich sehr gelungen und sorgt dafür, dass keine Langeweile beim Lesen aufkommt.

"Die Buchspringer" ist ein sehr unterhaltsames Buch, das man nicht mit anderen Geschichten vergleichen kann. Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten, konnte ich mich doch komplett auf das Abenteuer mit Amy einlassen und ich bin begeistert!

5 von 5

9. Februar 2015

[Rezension] After passion (Band 1)

Titel: After passion
Autor: Anna Todd
Verlag: Heyne
Genre: New Adult
Seiten: 704

Einband: Paperback
Preis: 12,99 €
Bestellen? *klick hier*

Ich danke dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!

Tessa Young ist attraktiv und klug. Und sie ist ein Good Girl. An ihrem ersten Tag an der Washington State University trifft sie Hardin Scott. Er ist unverschämt und unberechenbar. Er ist ein Bad Guy. Er ist genau das Gegenteil von dem, was Tessa sich für ihr Leben wünscht. Und er ist sexy, gutaussehend und zieht Tessa magisch an. Sie kann nicht anders. Sie muss ihn einfach lieben. Und sie wird nie wieder die sein, die sie einmal war.

Ein bisschen war ich überrascht, als ich das Buch in den Händen hielt. 704 Seiten sind für ein Buch einer vierteiligen Reihe schon eine Hausnummer. Aber ich kann versichern, die 700 Seiten sind ruck zuck durchgelesen. Die Geschichte hat einen angenehmen Schreibstil und Verlauf, dem man schnell folgen kann. Und ja, die Story ist auch ein wenig vorhersehbar, wenn man bereits Bücher wie "Beautiful Disaster" gelesen hat.

Tessa ist die sehr naive Hauptfigur, die mich manchmal echt auf die Palme gebracht hat. Diese steife, krampfhaft nette Art, hat mich gestört. Für mich müssen Bücherprotagonisten auch Ecken und Kanten haben. Das macht sie dann einfach menschlicher.

Allerdings können Protagonisten auch zu viele Ecken und Kanten haben, was Hardin deutlich zeigt. Seine fast schon bipolare Verhaltensweise war genauso nervig. Erst ist er das zahme Kätzchen und dann wieder der aggressive Stier, der völlig ohne Grund ausrastet.

Für mich haben die beiden zusammen auch nicht funktioniert. Diese ständigen Reibereien und Ausraster waren zum Haare reifen. Dabei könnten die beiden ein richtig bezauberndes, harmonisches Paar sein. Leider sind diese Momente aber einfach zu selten gewesen. Wenn, war es aber sehr süß.

Zugegeben, ich stand oft davor das Buch abzubrechen, weil mich das ewige hin und her sehr genervt hat, aber irgendwie hat mich Anna Todd immer wieder dazu gebracht, weiterzulesen. Ich war neugierig, was denn nun als nächstes passieren würde. Und dann kommt das Ende, das für mich das Highlight des ganzes Buches war. Es war überraschend und richtig gut. Jetzt könnte ich mir auch vorstellen, die Reihe weiterzulesen.

Die Geschichte ist locker und leicht zu lesen. Für die Unterhaltung nebenbei macht man mit diesem Buch sicherlich nichts falsch, wenn man genau so etwas sucht. Mich haben Hardin und Tessa einfach mit den ständigen, künstlichen Streitereien sehr genervt.

3 von 5
1. After passion
2. After truth
3. After love
4. After forever

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